About Me

Künstlerin, Sängerin, Frau

Mein Name „Shai“ bedeutet auf Hebräisch „Geschenk“ – und Musik ist meine Art, dieses Geschenk mit euch zu teilen.

Hier erfährst du mehr über meine Leidenschaft und meinen Weg.

Über mich

Ich bin Shai Terry, eine israelische Mezzosopranistin, und lebe seit Ende 2018 in Deutschland, um hier mein musikalisches Kapitel weiterzuschreiben.

Musik und Gesang sind schon immer ein fester Teil meines Lebens und prägen mich zutiefst. Für mich ist Singen so viel mehr als nur Technik oder Töne – es ist die ehrlichste Art, von Herz zu Herz zu kommunizieren und meine Seele mit der Welt zu teilen.

Wenn ich auf der Bühne stehe, möchte ich Geschichten erzählen, Emotionen spürbar machen und mein Publikum auf eine Reise mitnehmen.

Meine Reise zur Musik

Meine Eltern erzählen gerne, dass ich schon gesungen habe, bevor ich überhaupt sprechen konnte.

Meine offizielle musikalische Ausbildung begann mit 13 Jahren am Konservatorium in Nahariya bei meiner ersten Gesangslehrerin, Frau Mila Mosorowski. Später absolvierte ich meinen Militärdienst in Israel als Hauptsolistin des Militärorchesters – eine prägende Zeit, in der ich wertvolle Bühnenerfahrung bei zahlreichen Auftritten in Israel und den USA sammeln durfte.

Mein akademischer Weg führte mich an die Buchmann-Mehta Musikhochschule der Universität Tel Aviv, wo ich meinen Bachelor bei Prof. Anat Efraty mit Auszeichnung abschloss.

Anschließend zog ich nach Deutschland: Ein Vollstipendium der Anni Eisler-Lehmann-Stiftung ermöglichte mir mein Studium an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dort absolvierte ich sowohl meinen Master in Oper und Konzert als auch das Konzertexamen in der Klasse von Prof. Claudia Eder.

Foto © Jeff Ellis, Noam Chen / 2013 FIDF Gala in Los Angeles mit David Foster

Vielfalt und Leidenschaft

Die Bühne ist der Ort, an dem ich absolute Freiheit spüre. Als Künstlerin liebe ich die Abwechslung und die Herausforderung: Mein Repertoire reicht von leidenschaftlichen Opernrollen wie Carmen und Dorabella bis hin zu Hosenrollen wie Prinz Orlofsky oder Hänsel.

Ein besonderer Teil meiner Arbeit ist mein israelisch-jüdisches Liederrepertoire. Es ist für mich eine echte Herzensangelegenheit und eine große Ehre, diese Musik in jüdischen Gemeinden in ganz Deutschland sowie bei offiziellen staatlichen Anlässen zu präsentieren.

Nach einem Konzert sagte mir einmal ein Zuhörer, ich sei eine „musikalische Botschafterin“. Diese Worte haben mich tief berührt – und genau so fühle ich mich seitdem. Für mich ist diese Musik eine wunderbare Möglichkeit, Geschichten aus meiner Heimat zu erzählen und durch den Gesang Brücken zwischen den Kulturen zu bauen.

 

Foto © Rossi Fest / 2019 Ottavia in L'incoronazione di Poppea, Nationaltheater Belgrad

Foto © Harald Wittig / 2019 Koblenz Guitar Festival mit Russell Poyner